Ich bin so furchtbar unproduktiv die letzten Tage. Und mein letztes bisschen Produktivität stecke ich in Dinge, wie die Neugestaltung meines kleinen Balkons in Form von Bepflanzung diverser Töpfe mit Blumen. Nebenbei plane ich noch imaginäre Urlaubsreisen, die ich mit meinem neuen Auto bald machen werde. Deshalb habe ich auch absolut keine Zeit mehr, mein Brain dazu zu bringen, vernünftige Sachen von sich zu geben, geschweige denn, Stoff zum vertexten zu liefern. Vielleicht liegt dies auch daran, dass mein Hirn einfach zu viel in der schönen Sonne brutzelt und  von Endorphinen durchschwemmt ist. Sowieso kann der Großteil der bloggenden Menschen nur interessantes Zeug zum lesen anbieten, wenn diese Menschen in einer gefühlsduseligen Krise stecken und dadurch (also das Schreiben) das Hirn neu sortieren müssen / wollen. Da ich aber zur Zeit definitiv nicht in einer Krise stecke (und diese Theorie belegen möchte), gibt es ab sofort nur noch absolut uninteressanten Blödsinn zu lesen hier.

sth about another life

12. Februar 2009

Es war ein Prozess der kontinuierlichen Selbstzerstörung. Ein Kamikaze Akt. Warum, konnte sie nicht sagen. Sie hatte nie gelernt, Gefühle zu beschreiben, gar zu verstehen. Es war wie eine Droge. Sie fühlte noch das Gift in ihrem Körper. Der Rausch verging dieses mal schnell. Ein kurzer Anflug von Leidenschaft. Ein kleiner Kick. Es fehlte ihr so sehr. Sie war hübsch. Sie war intelligent. Und eine gute Schauspielerin, Lügnerin. Besonders, wenn es um die Ehrlichkeit zu ihr selbst ging. Ein leiser Versuch leere Hüllen mit Gefühlen zu füllen.

Und du hast mitgemacht. Nahmst die gleichen Drogen. Dein Selbstwertgefühl war nur schon weiter zerstört, dein Egoismus besser trainiert. In wenigen Momenten blicktet ihr euch heimlich in die Augen und wünschtet euch etwas. Es waren die gleichen, stillen Wünsche. Der Wunsch nach Worten, die niemals über eure Lippen kommen würden. Denn diese Worte waren zu mächtig. Es ging euch um Liebe. Das mächtigste Wort überhaupt. Nicht die Liebe zwischen euch. Ihr habt euch nie geliebt. Ihr hattet nur das gleiche Leid. Liebe nicht geben zu können. Liebe nicht empfangen zu dürfen. Ihr wart euer beider Ersatz. Und habt angefangen, eine gemeinsame Droge zu nehmen.

wir werden immer .... Quelle: Picspack-Fotograph theendofthestreet