MFG…

2. Februar 2010

…  nicht mit freundlichen Grüßen, sondern Mitfahrgelegenheit…

Ich finds immer wieder genial, dass es diese Art von Zweckgemeinschaften gibt. Jeden Freitag freue ich mich auf neue Mitfahrer und alte Stammgäste. Neben langweiligen Fahrten, Menschen eingepfercht wie Vieh in winzigen Autos, gibt es auch immer wieder die unterhaltsamen, lustigen und lehrreichen Fahrten. So manches gute Gespräch, an das ich mich noch wochenlang gerne erinnere, habe ich mit wildfremden Menschen auf der Reise von A nach B geführt. Der Autositz entwickelt sich zur Couch eines Psychiaters. Fremden sich anzuvertrauen, kann manchmal erfrischend einfach sein. Und nicht zu vergessen ist die  (gewollte oder ungewollte) Horizonterweitung. Menschen, mit denen man im “normalen” Leben nie zusammentreffen würde, egal aus welchen Gründen auch immer,  werden so zu Zuhörern oder Geschichtenerzählern. So wird die Autofahrt nicht selten zum Schmelztigel der Kulturen und Generationen ;)

Wenn ich bei meinem Nachbarn klingel, dauert es immer ewig bis er die Tür öffnet und grundsätzlich bekomme ich in Unterhosen seinen Body präsentiert. Da denk man schon ab und an, zieht er sich jetzt extra immer für mich aus oder warum dauert das so lange?! Meine Nachbarin über mir, rennt manchmal im wallenden Nachthemd wie ein Geist durchs Treppenhaus, was mir schon öfters einen gehörigen Schrecken eingejagt hat. Man stelle sich vor, knarrende Treppen, Jugendstilgeländer, Altbau halt… da kommt so eine Erscheinung schon ziemlich scary mäßig rüber. Bis jetzt lief das Zusammenleben aber eigentlich friedlich und gediegen ab. Selbst bei meiner Einweihungsparty gabs keinen Zoff.

Doch die Zeiten von Einigkeit und Frieden haben anscheinend ein Ende genommen. Seit 1 Monat wohnt eine Neue unter mir. Schon nach der ersten Nacht gabs die erste spitze Bemerkung. Das Haus wäre ja so hellhörig. Und man müsste den Nachbarn (eindringlicher Blick auf mich) doch mal Filz für unter die Stuhlbeine geben… Sie höre nur noch Stuhlgerücke. (Ich besitze nur 2 Stühle, die wurden seit meinem Einzug nicht mehr bewegt…). Soweit so gut. Ich ahnte böses….

Dann genau 1 Woche später klingelte diese Person an meiner Wohnungstür, völlig aufgelöst beschwerte sie sich über den unglaublichen Lärm der vergangenen Nacht, der anscheinend aus meiner Wohnung gekommen haben sollte… Ich würde die Nachtruhe stören. Böses Mädchen. Nachts um halb 11. Ruhestörung. Und sowieso könne sie sich maximal an den Straßenlärm gewöhnen (für den ich jetzt echt nix kann…) aber niemals! an mich!! Um halb 11!! Und jemand hätte ja auch noch die Waschmaschine laufen lassen. Also welcher Mensch macht denn um halb 11(!!) den Haushalt? Dass ich um halb 11 noch durch die Wohnung gelaufen bin, streite ich nicht ab, aber das mit der Waschmaschine geht jetzt echt zu weit, dass war ich nicht!!

Und komischerweise fehlt immer ein bisschen Luft in meinem Vorderreifen an meinem Fahrrad, wenn ich es in den Flur stelle…

KRIEG!

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Cat Man Do

8. Juni 2009

Für alle die noch nicht Simon’s Cat kennen…

 

… und hier die lebende Variante ;-)

Vom 21. – 24. Mai wurde im Bikepark Winterberg das Dirtmasters Festival 2009 ausgetragen. Über 30.000 Zuschauer, 160 Labels und 1.400 Teilnehmer aus 20 Nationen kamen ins schöne Sauerland. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen konnten sich die Zuschauer viele hübsche Menschen und Slopestyle-, Downhill- oder 4X – Contests anschauen.
Ich habe es endlich geschafft, Videomaterial vom Festival zusammenzubasteln:

Dirtstylers meet Solid Bikes

Rien ne va plus

13. Mai 2009

Ich hätte wissen müssen, dass ein Autokauf an einem Freitag den 13. in die Hose geht. Davon abgesehen, dass mein neuer C3 rein optisch ganz nett aussieht, werde ich seit der Auslieferung des Autos vor ca. 4 Wochen vom Pech verfolgt. Angefangen hat alles mit einem harmlosen Strafzettel. Bis der nächste kam. Ja, ich bin selbst dran schuld. Dann wurde ich in Mannheim geblitzt. Letztes Wochenende dann das Highlight meiner Pechsträhne.  Naziaufmarsch in Köln. Ausgerechnet in dem Viertel, in dem mein Freund zuhause ist, fand die Hauptkundgebung statt und alle Fahrzeuge wurden gewaltsam entfernt. Natürlich habe ich in der Nacht vorher, als ich mein Auto geparkt hatte, die klitzekleinen Hinweisschilder übersehen. Okay, 108 Euro los. Des weiteren ist in diesem Viertel komplett Parkverbot zwischen 9  und 21 Uhr, außer man ist im Besitz eines Parkscheins. Für den nächsten Tag Parkschein gekauft, gültig bis 21 Uhr. Leider gibt es eine Straße in der Parken, weiß der Herrgott warum, nicht nur bis 21, sondern bis 23 Uhr vorboten ist. Natürlich stand ich in dieser Straße und darf mich wieder über Post freuen.

Da ich in letzter Zeit oft mit meinem Fahrrad unterwegs bin, hab ich mir für mein neues Auto einen Fahrradträger gekauft. Heute lese ich im neuen ADAC Crashtest für Fahrradträger, das meiner natürlich als schlechtester abgeschnitten hat….

Bilanz: 3 Strafzettel, 1 Blitzfoto, 1 Abschleppstrafzettel und ein Steinschlag auf der Windschutzscheibe (habe ich vergessen zu erzählen…)

Ich bin so furchtbar unproduktiv die letzten Tage. Und mein letztes bisschen Produktivität stecke ich in Dinge, wie die Neugestaltung meines kleinen Balkons in Form von Bepflanzung diverser Töpfe mit Blumen. Nebenbei plane ich noch imaginäre Urlaubsreisen, die ich mit meinem neuen Auto bald machen werde. Deshalb habe ich auch absolut keine Zeit mehr, mein Brain dazu zu bringen, vernünftige Sachen von sich zu geben, geschweige denn, Stoff zum vertexten zu liefern. Vielleicht liegt dies auch daran, dass mein Hirn einfach zu viel in der schönen Sonne brutzelt und  von Endorphinen durchschwemmt ist. Sowieso kann der Großteil der bloggenden Menschen nur interessantes Zeug zum lesen anbieten, wenn diese Menschen in einer gefühlsduseligen Krise stecken und dadurch (also das Schreiben) das Hirn neu sortieren müssen / wollen. Da ich aber zur Zeit definitiv nicht in einer Krise stecke (und diese Theorie belegen möchte), gibt es ab sofort nur noch absolut uninteressanten Blödsinn zu lesen hier.

Neue Mouse in da House!

18. April 2009

Heute habe ich eine neue Mitbewohnerin bekommen. Wenn dies mal kein Anlass zum bloggen ist. Gegen eine Schutzgebühr von 8 Euro und einen ordentlichen Vertrag durfte sie bei mir einziehen. Wenn sie sich nicht gut benimmt, muss sie wieder zurück ins Heim.

Jahrelang habe ich meine Behausungen mit anderen Menschen geteilt. Immer wieder bin ich dadurch an meine geistigen und körperlichen Grenzen gestoßen. Alleine leben ist zwar stressfreier, aber auch langweiliger. Aus diesem Zwiespalt heraus, habe ich seit 3 Jahren Mongolische Wüstenrennmäuse als Mitbewohner und bin mit ihnen bestens zufrieden. Kein Motzen und Nerven mehr, sondern sehr liebenswerte, einfühlsame Mitbewohner. Leider sehen das die Mäuse untereinander nicht so locker. Es bedarf etwas Geduld, die Herzen fremder Mäuse füreinander zu gewinnen. Erst muss ein Trenngitter tagelang den Käfig unterteilen, dann vorsichtig auf engen Raum die Tiere zusammen gewöhnen. Ansonsten endet die Vergesellschaftung blutig. Nachdem letzte Woche mein Jerry Witwer wurde, hoffe ich, dass Pepper (Name stammt nicht von mir) ihn lieben lernen wird.

Und hier ist sie, meine neue kleine Freundin:

Pepper

Pillow-Fight-Day

6. April 2009

Am Samstag schneite es mitten im April bei 20°C auf dem Kölner Domplatz. Jedoch keinen Schnee, sondern tausende Federn. Der Grund für die unerwartete weiße Pracht war eine Flashmob-Kissenschlacht, anlässlich des Pillow-Fight-Days, der weltweit und auch in Köln statt fand. Die Teilnehmer droschen mit Kissen aufeinander ein, bis sie platzten und Passanten aussahen wie geteert und gefedert. Die Beteiligten hatten einen Mordsspass  und die Stadt Köln eine Mordssauerei.

Alex aka Frau Holle

Alex aka Frau Holle

Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Situation in Hessen, hat die Landesregierung den 25 Stundentag  per Eilbeschluss eingeführt. Diese Regelung betrifft alle Angestellten im Öffentlichen Dienst und ist ab sofort wirksam.

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Bereits am 17. 03. durfte ich bis 25 Uhr arbeiten. Endlich wird etwas aktives zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise unternommen! …bestens zu sehen in meinem Gleitzeitkonto.