Hey Ranju,

habe heute mal wieder deine Funny van Dannen Performance bei Youtube entdeckt und finde, dein Song muss diese Seite unbedingt musikalisch zieren!! Schön war die Zeit… ich freu mich auf NY! …aber am besten ist immer noch…. :)   Yeah.

(Ranju, mein ehemaliger Mitbewohner…)

Als Jan Plewka vor 10 Jahren Zigaretten holen ging und nicht mehr zurück kam, hätte es keiner geglaubt: Voller Freude habe ich heute einen Newsletter von vertigo.fm gelesen. Selig haben sich wiedervereint! Ein neues Album wird im Frühjahr erscheinen und eine Tour durch die Republik ist auch angekündigt:

18.03.09 – Dresden, Beatpol
19.03.09 – Berlin, Kesselhaus
20.03.09 – Hamburg, Uebel & Gefährlich
22.03.09 – München, Ampere
23.03.09 – Köln, Essigfabrik
25.03.09 – Wien, Arena
26.03.09 – Zürich, Rohstofflager

Ich werde da sein. Herz vergeben, Herz verschenkt…

Atheistische Busse

10. Januar 2009


In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Samstag!
(Artikel gibts bei Spiegel)

Ich finds geil. Ich liebe diese klirrende Kälte und hoffe sie bleibt uns noch eine Weile erhalten. Was gibt es schöneres, als bei strahlendem Sonnenschein die Luft auf der Haut kribbeln zu spüren? Und der Schnee! So schön… Das knackige Geräusch beim Laufen macht einfach gute Laune.

Und für Leute, die sich lieber in der warmen Stube einmummeln und auf den Sommer warten, habe ich noch eine Leseempfehlung. Eines meiner Lieblingsbücher. Es handelt von dem Jungen Chappie, der sich durch das Leben gaunert, zu Hause rausfliegt und bei Motorradgangs lebt. Irgendwann trifft er auf den illegal eingewanderten Jamaikaner I-Man, das Kiffen und seinen leiblichen Vater… Er durchlebt nicht nur mit I-Man eine Reise auf der Landkarte, sondern hauptsächlich eine Reise zu sich selbst. Und wird von der brutalen Realität eingeholt… Erinnert manchmal ein wenig an Huckleberry Finn und klingt vielleicht jetzt etwas abgedroschen, ist aber alles andere als das. Der Autor Russell Banks schafft es eine wirklich tiefgründige und sehr nachdenkliche sozialkritische Geschichte zu erzählen. Leider ist er in Deutschland nicht so bekannt, obwohl einer seiner Romane bereits für den Pulitzer-Preis nominiert wurde.

Achso ja, das Buch heißt ‘Gangsta Bone’ und ist von ‘Russell Banks’, erschienen bei Goldmann…

 

Ich liebe bunte Socken. Diese Liebe wurde aus einer pragmatischen Zweckbeziehung heraus geboren. Ich lebte  früher einmal in einer WG, die zeitweise aus mindestens 5 Personen bestand. Und alle Mitbewohner hatten schwarze Socken, aber leider unterschiedliche Schuhgrößen. Es kam, wie es kommen musste, jeder hatte die Socken des anderen an, und keine wollten passen. Da kam ich auf die großartige Idee, nur noch bunte Socken zu tragen, und tue dies bis heute leidenschaftlich. Nie mehr kam es zu Diskussionen und Verwechslungen.

Einmal hatte ich ganz besonders schöne Kniestrümpfe. Solche, bei denen jede Fußzehe einzeln abgeteilt wird. Plötzlich fehlte einer. Er wurde wahrscheinlich von Außerirdischen entführt. Dramatische Szenen spielten sich ab. Mein Herz blutete. Ich war am Boden zerstört. Doch es gab ein Happy End, Hollywood – verdächtig! Hasan und Florian waren Zeugen. Der Strumpf hing im Rewe – über der Abtrennungswand zwischen den Kassen.
Wie er dahin kam, bleibt wohl für immer das Geheimnis meines Strumpfes. Danke ihr Aliens, für die Freilassung o_O

Socken

Die jubelnden Menschen und knallende Sprengkörper um mich herum, bekam ich nicht mehr mit. Denn plötzlich standest du vor mir. Hast mich angesehen. Ich war wütend auf dich, habe dich sogar manchmal gehasst. Dich vor mir zu spüren, tat weh. Aber du sagtest nur ganz leise: ‘Sei mir bitte nicht böse, ich bitte dich um Verzeihung. Entschuldige, dass ich so streng mit dir war. Bitte verzeihe mir, dass du mit mir soviel durchmachen musstest. Aber es musste sein. Ich konnte dir das nicht ersparen.’ Ja, ich wusste tief in mir, du hattest Recht. Es tat weh, es wahrhaben zu wollen. Die Zeit mit dir hat mich weiter gebracht. Habe viel gelernt. Habe es geschafft, das Kostüm des kleinen Mädchens abzulegen. ‘Und bitte vergesse auch die schönen Zeiten, die wir gemeinsam hatten, nicht. Die schönen Dinge, die ich dir gezeigt habe. Bitte vergesse mich nicht.’ Das waren deine letzten Worte. Danach bist du verschwunden. ‘Ich verzeihe dir. Danke 2008. Für diese intensive, manchmal schöne, aber oft auch schmerzhafte Zeit. Ich werde dich nie vergessen’, sagte ich laut in meinen Gedanken. Und plötzlich musste ich lachen.