Aus aktuellem Anlass möchte ich nun Vorschläge liefern, wie man die Schweine- oder Mexikogrippe in einen nicht diffamierenden und nicht diskriminierenden Namen umtaufen könnte. Weitere Vorschläge dürfen natürlich auch abgegeben werden.

  • Influenza mit lateinamerikanischen Migrationshintergrund
  • Mediengrippe
  • Todesgrippe
  • Bildzeitungspropagandainfluenza

oder doch einfach nur neue Grippe?

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Ich bin so furchtbar unproduktiv die letzten Tage. Und mein letztes bisschen Produktivität stecke ich in Dinge, wie die Neugestaltung meines kleinen Balkons in Form von Bepflanzung diverser Töpfe mit Blumen. Nebenbei plane ich noch imaginäre Urlaubsreisen, die ich mit meinem neuen Auto bald machen werde. Deshalb habe ich auch absolut keine Zeit mehr, mein Brain dazu zu bringen, vernünftige Sachen von sich zu geben, geschweige denn, Stoff zum vertexten zu liefern. Vielleicht liegt dies auch daran, dass mein Hirn einfach zu viel in der schönen Sonne brutzelt und  von Endorphinen durchschwemmt ist. Sowieso kann der Großteil der bloggenden Menschen nur interessantes Zeug zum lesen anbieten, wenn diese Menschen in einer gefühlsduseligen Krise stecken und dadurch (also das Schreiben) das Hirn neu sortieren müssen / wollen. Da ich aber zur Zeit definitiv nicht in einer Krise stecke (und diese Theorie belegen möchte), gibt es ab sofort nur noch absolut uninteressanten Blödsinn zu lesen hier.

Neue Mouse in da House!

18. April 2009

Heute habe ich eine neue Mitbewohnerin bekommen. Wenn dies mal kein Anlass zum bloggen ist. Gegen eine Schutzgebühr von 8 Euro und einen ordentlichen Vertrag durfte sie bei mir einziehen. Wenn sie sich nicht gut benimmt, muss sie wieder zurück ins Heim.

Jahrelang habe ich meine Behausungen mit anderen Menschen geteilt. Immer wieder bin ich dadurch an meine geistigen und körperlichen Grenzen gestoßen. Alleine leben ist zwar stressfreier, aber auch langweiliger. Aus diesem Zwiespalt heraus, habe ich seit 3 Jahren Mongolische Wüstenrennmäuse als Mitbewohner und bin mit ihnen bestens zufrieden. Kein Motzen und Nerven mehr, sondern sehr liebenswerte, einfühlsame Mitbewohner. Leider sehen das die Mäuse untereinander nicht so locker. Es bedarf etwas Geduld, die Herzen fremder Mäuse füreinander zu gewinnen. Erst muss ein Trenngitter tagelang den Käfig unterteilen, dann vorsichtig auf engen Raum die Tiere zusammen gewöhnen. Ansonsten endet die Vergesellschaftung blutig. Nachdem letzte Woche mein Jerry Witwer wurde, hoffe ich, dass Pepper (Name stammt nicht von mir) ihn lieben lernen wird.

Und hier ist sie, meine neue kleine Freundin:

Pepper

Pillow-Fight-Day

6. April 2009

Am Samstag schneite es mitten im April bei 20°C auf dem Kölner Domplatz. Jedoch keinen Schnee, sondern tausende Federn. Der Grund für die unerwartete weiße Pracht war eine Flashmob-Kissenschlacht, anlässlich des Pillow-Fight-Days, der weltweit und auch in Köln statt fand. Die Teilnehmer droschen mit Kissen aufeinander ein, bis sie platzten und Passanten aussahen wie geteert und gefedert. Die Beteiligten hatten einen Mordsspass  und die Stadt Köln eine Mordssauerei.

Alex aka Frau Holle

Alex aka Frau Holle